Die Glaubwürdigkeit des Klima-Alarmismus sinkt angesichts ökologischer Belege
Ökologische Daten stellen die Klima-Panikmache zunehmend in Frage. Die tatsächlichen Entwicklungen in den Bereichen Wald, Tierwelt und Landwirtschaft zeichnen ein ganz anderes Bild.
Das auf Computermodellen und manipulierten Emotionen aufgebaute Kartenhaus bricht unter dem Gewicht einer hartnäckigen, unbequemen Realität zusammen. Der „Klimanotstand” existiert nur in den hektischen Pressemitteilungen einer Bewegung, die weiß, dass ihre Zeit abgelaufen ist.
Seit Jahrzehnten stützen Aktivisten ihre Argumente auf dramatische Warnungen vor dem Aussterben von Arten, schmelzenden Eiskappen und dem Ende des Lebens an den Polen, versagenden Ökosystemen und verschwindender Artenvielfalt.
Klima-Panikmache basiert auf Angst, nicht auf Beweisen
Das Ziel war immer das gleiche: Angst verbreiten, Politik vorantreiben, Macht anhäufen und – wenn man clever oder korrupt genug ist – Geld verdienen. Aber was sagen uns die tatsächlichen Beweise jetzt?
Ökologische Beweise belegen eine erheblich andere Geschichte
Einige der größten Nationen der Welt haben ihre Waldfläche sogar erheblich vergrößert, obwohl Alarmisten eine ökologische Katastrophe vorhergesagt hatten. Zwischen 2015 und 2025 hat China seine Waldfläche um etwa 4 Millionen Acres erweitert. Im gleichen Zeitraum gewann Russland mehr als 2 Millionen Acres und Indien fast eine halbe Million. Die Liste lässt sich fortsetzen. Die Türkei hat fast 300.000 Acres hinzugewonnen. Australien, Frankreich, Südafrika und Kanada verzeichneten ebenfalls einen deutlichen Zuwachs.
Das vielleicht deutlichste Beispiel für fehlgeschlagene Vorhersagen ist das sogenannte Artensterben. 20 Jahre lang wurden Bilder von gesunden Eisbären auf schmelzendem Sommer-Eis verwendet, um Emotionen zu manipulieren. Berichte aus dem Jahr 2025 zeigen jedoch, dass die Bärenpopulationen stabil sind und im Vergleich zu den 1950er Jahren sogar boomen. Die Zahl der Bären ist in den letzten 10 bis 15 Jahren nicht zurückgegangen, und die Populationen zeigen sich widerstandsfähig, selbst wenn das Sommer-Meereis variiert.
Die Population der Bengalischen Tiger in Indien, majestätische Raubkatzen, die ich in meiner Arbeit als Wildtierforscher aus nächster Nähe beobachtet habe, ist ein weiterer Widerspruch zur Panikmache. Zwischen 2014 und 2022 stieg die Zahl der Tiger in Indien von 2.226 auf 3.682 Tiere. Dies entspricht einem Anstieg von 65 % über acht Jahre hinweg mit einer jährlichen Wachstumsrate über 6 %.
Darüber hinaus ergab eine bahnbrechende Studie aus dem Jahr 2025 nach der Auswertung von Daten von fast 2 Millionen Arten, dass sich die Aussterberaten nicht beschleunigt haben. Stattdessen erreichten sie vor über einem Jahrhundert ihren Höhepunkt und sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts rückläufig. Das große Artensterben erwies sich als Phantom. Die Studie zeigt, dass das Aussterben in der Vergangenheit größtenteils durch invasive Arten auf isolierten Inseln verursacht worden war und nicht durch die „Klimakrise” oder die Auswirkungen der modernen Zivilisation.
Landwirtschaft und Ökosysteme werden widerstandsfähiger
Die weltweite landwirtschaftliche Leistungsfähigkeit widerlegt einen weiteren Grundpfeiler des Umweltpessimismus’. Eine Hungersnot blieb aus, erzielten doch Landwirte auf der ganzen Welt Rekorderträge. Die Ernteerträge sind erheblich gestiegen, so dass landwirtschaftliche Betriebe mehr Menschen ernähren können, während sie weniger Land nutzen.
Dieser Produktivitätsgewinn hat tiefgreifende Auswirkungen: Wenn die Landwirtschaft effizienter wird, werden weniger Anbauflächen benötigt, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Die Ernteerträge im Jahr 2024 haben alle malthusianischen Vorhersagen widerlegt. Kohlendioxid, das als Schadstoff verteufelte Gas, hat seine Rolle als Pflanzennahrung erfüllt, indem es die Ernten gedüngt und eine Weltbevölkerung ernährt hat, die sich seit den 1970er Jahren verdoppelt hat. Der Planet stirbt nicht durch CO₂, sondern wird dadurch ernährt.
Warum ist das wichtig? Weil es beweist, dass die Kernprämisse der Anti-Fossiltreibstoff-Bewegung falsch ist. Die Industriegesellschaft zerstört die Erde nicht. Die Daten zeigen das Gegenteil: Je reicher und industrialisierter Nationen werden, desto besser sind sie in der Lage, Ökosysteme zu schützen, Wälder zu vergrößern und mehr Menschen zu versorgen.
Warum diese positiven Trends ignoriert werden
Das Schweigen der Klimapolitiker zu diesen Erfolgen ist ohrenbetäubend. Haben Sie auch nur eine einzige Schlagzeile in den Mainstream-Medien gesehen, in der die Millionen Hektar neuen Waldes gefeiert werden? Haben Sie auch nur ein Wort über die Studie der Universität von Arizona gehört, welche die Aussterbekrise widerlegt? Nein.
All das wird verschwiegen, weil damit keine Angst geschürt wird. Die Tatsache, dass diese positiven Entwicklungen außerhalb der Nischenberichterstattung kaum Beachtung finden, sagt mehr über die Prioritäten der Bewegung aus als über den Zustand unseres Planeten.
In der Wissenschaft wird eine Hypothese revidiert oder verworfen, wenn sie durch Daten widerlegt wird. Dennoch haben die Klimaalarmisten ihre Rhetorik noch verstärkt.
Das Geschäftsmodell des Klimaindustriekomplexes hängt von der Panik der Öffentlichkeit ab, aber die Verbreitung der Wahrheit hat die Angst der Untergangspropheten noch verstärkt.
Die politischen Konsequenzen sind schon jetzt zu erkennen
Wähler auf der ganzen Welt wachen auf. Die jüngsten Wahlen in Europa und Amerika haben neue Regierungen hervorgebracht, die der Netto-Null-Agenda offen feindlich gegenüberstehen. Sie wurden mit dem Auftrag gewählt, die Energiepolitik wieder vernünftig zu gestalten, die Preise zu senken und die Fesseln globalistischer Klimaabkommen abzuschütteln.
Dieser Beitrag wurde erstmals bei BizPac Review am 10. Januar veröffentlicht.
Übersetzt von Christian Freuer

Vijay Jayaraj
Vijay Jayaraj ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der CO2 Coalition in Fairfax, Virginia. Er hat einen Master of Science in Umweltwissenschaften von der University of East Anglia und einen Postgraduiertenabschluss in Energiemanagement von der Robert Gordon University, beide in Großbritannien, sowie einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurwissenschaften von der Anna University in Indien.
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