Bei COP30 wird gelogen, um dessen Existenz zu rechtfertigen
Die COP30 stützt sich auf falsche Informationen zum Klimawandel, die die Vergangenheit umschreiben, um einen Sieg zu beanspruchen, den sie nie errungen hat.
Das COP30-Abkommen behauptet, dass die Welt zuvor auf eine Erwärmung von mehr als 4 °C zusteuerte, bis das Pariser Abkommen diese Entwicklung heldenhaft auf 2,3–2,5 °C „abgeflacht“ hat:
„Das ist jedoch eine Fehlinformation“, sagt Roger Pielke Jr., Professor für Umweltwissenschaften an der University of Colorado Boulder. Es handelt sich um eine Fiktion, die auf dem RCP8.5-Szenario basiert – einem Extremszenario, das Wissenschaftler vor Jahren stillschweigend aufgegeben haben, weil es einen unmöglichen Kohleverbrauch, eine unrealistische Bevölkerungsentwicklung und einen wirtschaftlichen Zusammenbruch voraussetzte, der nie eingetreten ist.
Die COP30 lässt ein unrealistisches, verworfenes Szenario wieder aufleben, um zu behaupten, dass Paris die Welt gerettet habe. Das Problem sind die Daten. Die realen Emissionen zeigen keine Kurvenveränderung, keine Verlangsamung und keinen „Paris-Effekt“.
Paris hat die Emissionen nicht verändert, aber es hat eine dauerhafte Rechtfertigung für Klimasteuern, Energie-Rationierung und den Abbau billiger, zuverlässiger Energie geschaffen – die Grundlage wirtschaftlichen Wohlstands.
Die COP30 braucht einen Erfolg, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Also hat sie die Geschichte umgeschrieben: Sie hat einen 4-Grad-Weg erfunden, so getan, als hätte Paris ihn verhindert, und sich selbst dafür beglückwünscht, die Menschheit gerettet zu haben.
Die Welt war nie auf dem Weg zu RCP8.5. Paris hat die Emissionen nicht verändert.
Lügen.
Dieser Beitrag erschien erstmals bei Electroverse Substack.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE.
more news
The First Heatwave of the Year… and the Same Old Narrative
March heatwave climate data - How long term temperature records challenge the climate narrative
The Strait of Hormuz Crisis Shows the World Still Runs on Fossil Fuels
The Strait of Hormuz, one of the world’s most critical energy chokepoints, highlights the continued global dependence on oil and gas. Recent geopolitical tensions have disrupted energy flows, exposing vulnerabilities in global supply chains and triggering emergency responses across Asia. Despite decades of rhetoric about an energy transition, fossil fuels remain indispensable for modern economies, not only for energy but also for agriculture, plastics and pharmaceuticals. The crisis underscores that energy systems are shaped by geography and economics, and that a full transition away from hydrocarbons will be far slower and more complex than often assumed.
The EU’s Nuclear Phase-Out Was a Blunder
Following Friedrich Merz in January, Ursula von der Leyen has now also admitted that the phase-out of nuclear energy was a major ‘strategic mistake’, not only for Germany but for the EU as well. American researcher Roger Pielke Jr. uses some simple calculations to demonstrate the magnitude of the EU’s strategic blunder.








