Van Wijngaarden: „Keine wissenschaftliche Unterstützung für Netto-Null-Politik“

Basieren Netto-Null-Klimapolitiken auf soliden wissenschaftlichen Erkenntnissen? Professor William A. van Wijngaarden untersucht Beobachtungsdaten zum Klima, um zu zeigen, warum die Beweislage radikale Netto-Null-Politiken nicht stützt.

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William van Wijngaarden 

Clintel Foundation
Datum: 24. Juli 2026

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Le Professor William A. van Wijngaarden, Physiker an der York University in Toronto, argumentiert in einer Online-Präsentation, dass tatsächliche wissenschaftliche Beobachtungen die These einer menschengemachten Klimakrise nicht stützen. Durch die Untersuchung historischer Temperatur- und Extremwettertrends, zeigt er, dass radikale Netto-Null-Politiken unnötig sind und der modernen Gesellschaft schwerwiegenden Schaden zufügen werden.

In einer Präsentation, die in Zusammenarbeit mit dem Canadian Freedom Institute für Canadians for Sensible Climate Policy erstellt wurde, liefert Dr. van Wijngaarden eine faktenbasierte Analyse globaler Klimadaten. Er hebt hervor, dass die Kohlendioxidkonzentrationen zwar von 320 ppm im Jahr 1960 auf etwa 430 ppm heute gestiegen sind, die daraus resultierende Erwärmung jedoch kein stetiger, linearer Prozess war. Vielmehr hat sich das Klima in Schüben verändert, darunter eine deutliche Erwärmungsphase zwischen 1905 und 1940, eine leichte Abkühlungsphase bis 1975 und eine bemerkenswerte „globale Erwärmungspause“ zwischen 2000 und 2016, die von keinem Klimamodell vorhergesagt wurde.

Natürliche Zyklen und überbewertete Risiken

Die zentrale Herausforderung der aktuellen Klimapolitik liegt in der massiven Diskrepanz zwischen theoretischen Prognosen und historischen Daten. Analysen von rund 100 verschiedenen Klimamodellen zeigen, dass der Durchschnitt eine etwa dreimal so starke Erwärmung vorhersagt wie tatsächlich beobachtet wurde. Diese Überschätzung beruht häufig auf einer Verdopplung der CO₂-Klimasensitivitätsschätzungen; während Modelle einen Anstieg um 3 °C nahelegen, deuten Beobachtungsdaten auf einen deutlich geringeren Anstieg um 1 °C hin. Historische Belege legen zudem nahe, dass Klimaschwankungen oft durch natürliche Zyklen bedingt sind. So zeigen beispielsweise Wassertiefenaufzeichnungen des Nils zwischen 600 und 1500 n. Chr. massive Schwankungen, die Jahrhunderte vor der industriellen Nutzung fossiler Brennstoffe auftraten.

Ähnlich verhält es sich mit dem Gletscherrückgang in Gebieten wie der Glacier Bay in Alaska: Er begann bereits im 19. Jahrhundert, einer Zeit, in der sich die Treibhausgaskonzentrationen kaum veränderten, was auf eine natürliche Erholung nach der Kleinen Eiszeit hindeutet. Dieses Muster natürlicher Schwankungen wird in der modernen „Krisen“-Erzählung oft übersehen, die extreme Wetterereignisse häufig fälschlicherweise menschlichen Aktivitäten zuschreibt. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung zeigen Daten der letzten 45 Jahre keinen eindeutigen Aufwärtstrend bei der Häufigkeit oder Intensität von Hurrikanen, und die Zahl der Waldbrände in Kanada ist seit 1990 sogar rückläufig. Selbst die Besorgnis über die Ozeanversauerung wird oft übertrieben dargestellt; die prognostizierte pH-Wert-Änderung von 0,25 durch eine Verdopplung des CO₂-Gehalts ist vergleichbar mit den natürlichen Schwankungen, denen Meereslebewesen täglich durch Gezeiten oder Tiefenänderungen ausgesetzt sind.

Alle Kühe der Welt töten

Abgesehen von der Temperaturdebatte ignoriert das radikale Streben nach Klimaneutralität die biologische Notwendigkeit und die Vorteile von Kohlendioxid. Erhöhte CO₂-Konzentrationen wirken wie ein starker Dünger, beschleunigen das Pflanzenwachstum deutlich und machen die Vegetation widerstandsfähiger gegen Dürre. Mit steigendem CO₂-Gehalt verengen sich die Spaltöffnungen (Stomata) in den Blättern, wodurch der Wasserverlust reduziert wird und Pflanzen auch in trockeneren Regionen gedeihen können. Diese „Begrünung“ des Planeten ist eine direkte Folge höherer Kohlenstoffkonzentrationen und wird von der NASA beispielsweise in der Sahelzone beobachtet.

Dr. van Wijngaarden warnt, dass Maßnahmen zur Reduzierung von Methanemissionen durch stickstoffbasierte Düngemittel oder Rinderhaltung besonders besorgniserregend sind. Seine Berechnungen zeigen, dass die Abschaffung aller Kühe weltweit die globalen Temperaturen lediglich um lächerliche 0,05 °C senken würde. Ebenso würde ein Düngemittelverbot die weltweiten Nahrungsmittelerträge massiv beeinträchtigen und eine Temperaturersparnis von weniger als einem Zehntel Grad pro Jahrhundert bringen. Er schlussfolgert, dass diese radikalen Bemühungen zur „Bekämpfung des Klimawandels“ jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehren und eine ernsthafte Bedrohung für den globalen Lebensstandard darstellen, ohne messbare Umweltvorteile zu erzielen.

Übersetzung: Eric Vieira

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