Die größten Müllhalden der Menschheitsgeschichte

Soviel zu den Lügen über saubere, erneuerbare und nachhaltige Energie. Wohin soll der ganze Müll? Laut Paul Driessen wird die weltweite Menge an Windkraftmüll (nur Rotorblätter)  bis 2050 voraussichtlich 180 Millionen Tonnen erreichen, die Menge an Solarenergiemüll 71 Millionen Tonnen.

Climate Intelligence (Clintel) is an independent foundation informing people about climate change and climate policies.
Wind and solar waste from renewable energy installations

Quelle: Shutterstock

Paul Driessen
Datum: 19. August 2026

SHARE:

Tägliche Nachrichtenmeldungen präsentieren Applaus-Zeilen, und zahlreiche Filme zeigen Aufnahmen mit Windkraftanlagen – ganz offen oder subtil, um den „unvermeidlichen Übergang“ von „schmutzigen“ fossilen Brennstoffen zu „kostengünstiger, sauberer, grüner, erneuerbarer und nachhaltiger“ Wind- und Solarenergie zu fördern.

Die Befürworter des „Netto-Null-Green-New-Deals“ müssen anfangen, über einige unveränderliche Realitäten nachzudenken.

Ja, auch moderne Kohlekraftwerke emittieren Schadstoffe, neben dem Pflanzen düngenden Kohlendioxid und anderen „Treibhausgasen“. Gaskraftwerke emittieren CO2 und Wasserdampf.

Windkraftanlagen, Solaranlagen sowie Fahrzeug- und Netzbatterien emittieren im Betrieb zwar keine solchen Schadstoffen, jedoch entstehen bei ihrer Herstellung und in anderen Produktionsphasen massive Mengen an Schadstoffen.

Moderne Kohle-, Gas-, Kern- und Wasserkraftwerke sind 50 Jahre oder länger in Betrieb. Sie produzieren rund um die Uhr Strom und benötigen keine Notstromversorgung. Einige wenige können ganze Städte mit Energie versorgen. Sie bestehen hauptsächlich aus Beton, Stahl, Aluminium und Kupfer, ergänzt durch einige exotische Metalle und Mineralien, die aus Konfliktstaaten importiert werden.

Ersetzt

Sie müssen nicht alle 20 bis 30 Jahre ersetzt werden wie Wind- und Solaranlagen. Ein paar Tausend genügen. Sie können in der Nähe von Ballungszentren und Industriegebieten errichtet werden, anstatt Hunderte von Kilometern entfernt und durch lange Übertragungsleitungen verbunden zu sein.

Je mehr wir darauf angewiesen sind, dass Autos, Kochgeräte, Warmwasserbereitung und Heizsysteme mit Strom statt mit Benzin oder Erdgas betrieben werden – und dass der Strom aus „erneuerbaren“ Quellen stammt –, desto mehr Windkraftanlagen, Solarpaneele und Reservekapazitäten aus Kohle, Gas oder Batterien benötigen wir für windstille, sonnenlose Stunden, Tage und Wochen.

Je mehr Turbinen und Solarmodule wir installieren, desto mehr müssen wir in Gebieten mit zunehmend schlechterer Qualität aufstellen, desto schlechter ist dann ihre Leistung, desto weniger Strom erzeugen sie und desto mehr benötigen wir.

Je mehr Anlagen wir installieren, desto mehr Abbau, Bohrungen und Aufbereitung benötigen wir für die Gewinnung von Metallen, Mineralien und Petrochemikalien – aus immer minderwertigeren Lagerstätten. Milliarden Tonnen Gestein müssen abgebaut werden, um Millionen Tonnen Erze zu gewinnen, die dann mit Säuren und anderen Chemikalien verarbeitet werden, um daraus Tausende oder Hunderte Kilogramm Metall zu gewinnen. Weite Ackerflächen, Lebensräume für Wildtiere und landschaftlich reizvolle Gebiete werden dabei zerstört und verseucht, doch sie liegen weit entfernt und außer Sichtweite.

Müllhaufen

Verfechter der Netto-Null-Energiepolitik geben dies selten zu – oder dass die „Klimakrise“ übertrieben und erfunden ist. Aber sie sollten zumindest anerkennen, dass Wind-, Solar- und Batteriesysteme die größten und giftigsten Müllhalden der Menschheitsgeschichte hinterlassen werden.

* Milliarden Tonnen an luftgetragenen, flüssigen und festen Abfällen, die größtenteils unbehandelt bleiben, in ausländischen Betrieben die nicht von westlichen Bergbauunternehmen geführt werden, und strengen Umwelt-, Arbeitsschutz-, Lohn-, Kinderarbeits- und anderen Standards unterliegen; und

* Milliarden Tonnen riesiger, nicht recycelbarer, nicht brennbarer Müll – Fundamente und Rotorblätter von Windkraftanlagen, Solarpaneele, Fahrzeug- und Notstrombatterien, Transformatoren und andere Komponenten, die meist dort zurückgelassen werden, wo sie installiert sind, auf riesigen Mülldeponien landen oder einfach irgendwo abgeladen werden.

Ich habe zahlreiche Artikel und Berichte über die Auswirkungen der Gewinnung und des Ausbaus

von „erneuerbaren“ Energiequellen verfasst. Die Internationale Energieagentur hat umfangreiche Studien dazu veröffentlicht. Selbst der progressive amerikanische Filmproduzent Michael Moore hat diese unbequemen Wahrheiten thematisiert.

Datenbanken und andere Quellen schätzen in Kombination mit Grok, dass es in den Vereinigten Staaten derzeit etwa 76 000 Windkraftanlagen und über 650 Millionen Photovoltaik-Solarmodule gibt. Zusammen erzeugen sie etwa 17 % des US-amerikanischen Stroms – unregelmäßig und unvorhersehbar, etwa 25–30 % des Jahres. Weltweit leisten rund 400 000 Windkraftanlagen und 6 Milliarden Solarmodule eine ähnliche Arbeit.

Stand Juni 2026 verfügten die USA über rund 9 Millionen Batterien für Elektrofahrzeuge und Notstromversorgungen sowie über eine Leistungskapazität von 52 000 MW (140 000 MWh Energiespeicherkapazität) in netzgekoppelten Notstromspeichern. (Die bestehenden Notstromanlagen, deren Kosten sich auf mehrere zehn Milliarden Dollar belaufen, liefern an einem heißen, windstillen Tag genug Strom, um einen Bundesstaat für weniger als ein paar Stunden zu versorgen.)

Dies ist nur ein winziger Bruchteil dessen, was die Vereinigten Staaten allein benötigen würden, um Städte und Industrien vollständig mit Strom zu versorgen, Elektrofahrzeuge zu betreiben und Reservebatterien für wind- und sonnenlose Tage und Wochen aufzuladen – und zwar ausschließlich mit Wind- und Solarenergie zur Stromerzeugung.

Es gibt nur wenige angemessene gesetzliche, regulatorische, bürgschafts- oder finanzielle Anforderungen für die Entfernung dieser Anlagen und ihrer Fundamente, nachdem sie durch Stürme beschädigt oder zerstört wurden, das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben oder bei Batteriebränden verbrannt wurden.

Die Zahlen

Die folgenden Zahlen sind mühsam. Konzentrieren Sie sich hauptsächlich auf den kursiv gedruckten Text.

Je nach Turbinengröße und -höhe weisen die Fundamente von Onshore-Windkraftanlagen in den USA einen Durchmesser von 15 bis 30 Metern und eine Tiefe von 3 bis 5 Metern auf. Jedes Fundament besteht aus 320 bis 1400 Kubikmetern Beton und wiegt 1000 bis 2500 Tonnen.

Das sind 76 000 Fundamente und (auf Basis von Durchschnittswerten) 132 000 000 Tonnen Beton und Bewehrungsstahl – allein für die USA!

Die Rotorblätter von Onshore-Windkraftanlagen sind durchschnittlich 64 Meter lang, 4 Meter hoch und wiegen 22 Tonnen. (Die Rotorblätter von Offshore-Windkraftanlagen sind deutlich länger, dicker und schwerer.) Jede Turbine hat drei Rotorblätter.

Das sind 5 000 000 Tonnen amerikanische Rotorblätter. Aneinandergereiht ergäben sie eine Länge von 14 630 400 m: 14 630 km – fast zwei Hin- und Rückflüge von Washington, DC nach Los Angeles!

Unter Verwendung einer durchschnittlichen Größe von 1.2×1.8 m, einer Tiefe von 5 cm und einem Gewicht von 25 kg pro Modul für Wohn- und Industriegebäude ergibt sich für die 650 Millionen Photovoltaik-Solarmodule in den Vereinigten Staaten die folgende Summe:

73 600 000 Kubikmeter amerikanischer Solarmüll mit einem Gewicht von 16 000 000 Tonnen! Genug, um das riesige Los Angeles Coliseum 45Mal zu füllen – ohne Tribünen, Treppen und Verkaufsstände!

Dies umfasst ausschließlich derzeit in Betrieb befindliche Onshore-Turbinen und -Module in den Vereinigten Staaten – nicht bereits demontierte, zukünftige oder Offshore-Windkraftanlagen sowie keine Batterien für Elektrofahrzeuge oder zur Netzspeicherung.

Die weltweite Menge an Windkraftmüll (nur Rotorblätter) wird bis 2050 voraussichtlich 180 000 000 Tonnen erreichen. Die weltweite Menge an Solarmüll beträgt 71 000 000 Tonnen!

Turbinenschaufeln bestehen aus Glasfaser- oder Kohlenstofffaserverbundwerkstoffen; sie lassen sich extrem schwer schneiden und nahezu unmöglich zerkleinern oder recyceln. Solarmodule sind theoretisch recycelbar, zumindest ihre Aluminiumrahmen; Kupfer, Silber und andere Metalle sind jedoch in Glas oder Kunststoff eingebettet und lassen sich wirtschaftlich kaum zurückgewinnen. Batterien sind ebenfalls theoretisch recycelbar – doch der Prozess ist sehr teuer und gefährlich, da die Komponenten zu massiver Selbstentzündung neigen.

Mülldeponie

Die wahrscheinlichste Ausweichlösung wird die Deponierung sein – oder einfach das illegale Abladen irgendwo, wie es ein skrupelloser „Recycler“ auf einer Fläche von neun Hektaren Grasland nahe Sweetwater, Texas, getan hat. Das hätte zur Folge, dass giftige Metalle in Böden, Grundwasser, Bäche, Flüsse, Seen und Ozeane gelangen.

Was genau planen Konzern- und Regierungsvertreter mit diesen unvorstellbaren Müllbergen? Wo sollen die Deponien entstehen? In wessen Hinterhöfen? Wie wollen sie überhaupt die monströsen Fundamente der Windkraftanlagen entfernen? Und wie wollen sie das alles finanzieren?

Glauben Sie immer noch, dass Wind-, Solar- und Batteriesysteme sauber, umweltfreundlich, erneuerbar und nachhaltig sind? Und ist der Widerstand gegen Windkraft-, Solaranlagen, Stromleitungen, Pipelines und Rechenzentren extrem wahnsinnig?

Die Machthaber kehren diese Probleme einfach unter den Teppich und pfeifen an den Müllhalden vorbei.

Vielleicht möchten Sie bei der nächsten öffentlichen Anhörung oder der nächsten Aktionärsversammlung erscheinen und Antworten fordern.

Übersetzung: Eric Vieira

Dieser Artikel wurde zuerst auf wattsupwiththat.com am 17. August 2026 veröffentlicht.

Paul Driessen ist leitender politischer Berater des „Committee For A Constructive Tomorrow“ (www.CFACT.org) und Autor von Büchern, Berichten und Artikeln zu Energie-, Umwelt-, Klima- und Menschenrechtsfragen.

Der Artikel, den Sie soeben gelesen haben, wurde durch unsere Spender ermöglicht.

Clintel veröffentlicht täglich Artikel zu Klima, Energie und Wissenschaft. Wir übersetzen und verbreiten außerdem internationale Analysen in verschiedenen Sprachen, produzieren Videos, veröffentlichen Berichte und organisieren Konferenzen und Veranstaltungen weltweit.

Wir erhalten keine staatlichen Fördermittel und sind vollständig auf die Unterstützung unserer Spender angewiesen. Ihre Unterstützung hilft uns, unabhängige Forschung zu fördern und zu einer offeneren und ausgewogeneren Debatte über Klima- und Energiefragen beizutragen.

Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen? Wählen Sie die Option, die am besten zu Ihnen passt:

  • Werden Sie Freund von Clintel – unterstützen Sie uns mit einem jährlichen Beitrag
  • Richten Sie eine regelmäßige Spende ein – leisten Sie fortlaufende Unterstützung und helfen Sie uns bei der Planung
  • Spenden Sie einmalig – jeder Beitrag hilft

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

SHARE THIS ARTICLE:

Subscribe to our newsletter

Climate Intelligence Clintel

more news

Javier Vinós on the Hunga Tonga Eruption and its extraordinary Climate Effects

In a recent ICSF/Clintel lecture, Dr. Javier Vinós argued that the January 15, 2022 Hunga Tonga eruption was the main cause of the extraordinary global climate anomalies of 2023–2024. He describes them as the first genuine multi-year global climate event in roughly 80 years, widely misinterpreted by mainstream analyses.

March 4, 2026|Categories: News|Tags: Climate models, CLINTEL, Hunga Tonga, Javier Vinós, Water vapour|

A review of The Frozen Climate Views of the IPCC, part 1

Clintel has analyzed IPCC’s Assessment Report 6 (AR6) and has published an important report on it, entitled: The Frozen Climate Views of the IPCC. It’s a report that provides many serious criticisms of the work carried out by the IPCC. Here you find part 1 (of 2) of a review of this important work by Clintel recently published by the French website: Climat et Vérité.

March 2, 2026|Categories: News|Tags: Climate Science, Climate science critique, Clintel Foundation, IPCC, IPCC AR6|
By |2026-08-19T11:44:09+02:00August 19, 2026|Comments Off on Die größten Müllhalden der Menschheitsgeschichte
Go to Top