Bei COP30 wird gelogen, um dessen Existenz zu rechtfertigen

Die COP30 stützt sich auf falsche Informationen zum Klimawandel, die die Vergangenheit umschreiben, um einen Sieg zu beanspruchen, den sie nie errungen hat.

Climate Intelligence (Clintel) is an independent foundation informing people about climate change and climate policies.

Cap Allon
Date: 24. November 2025

SHARE:

Das COP30-Abkommen behauptet, dass die Welt zuvor auf eine Erwärmung von mehr als 4 °C zusteuerte, bis das Pariser Abkommen diese Entwicklung heldenhaft auf 2,3–2,5 °C „abgeflacht“ hat:

„Das ist jedoch eine Fehlinformation“, sagt Roger Pielke Jr., Professor für Umweltwissenschaften an der University of Colorado Boulder. Es handelt sich um eine Fiktion, die auf dem RCP8.5-Szenario basiert – einem Extremszenario, das Wissenschaftler vor Jahren stillschweigend aufgegeben haben, weil es einen unmöglichen Kohleverbrauch, eine unrealistische Bevölkerungsentwicklung und einen wirtschaftlichen Zusammenbruch voraussetzte, der nie eingetreten ist.

Die COP30 lässt ein unrealistisches, verworfenes Szenario wieder aufleben, um zu behaupten, dass Paris die Welt gerettet habe. Das Problem sind die Daten. Die realen Emissionen zeigen keine Kurvenveränderung, keine Verlangsamung und keinen „Paris-Effekt“.

Paris hat die Emissionen nicht verändert, aber es hat eine dauerhafte Rechtfertigung für Klimasteuern, Energie-Rationierung und den Abbau billiger, zuverlässiger Energie geschaffen – die Grundlage wirtschaftlichen Wohlstands.

Die COP30 braucht einen Erfolg, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Also hat sie die Geschichte umgeschrieben: Sie hat einen 4-Grad-Weg erfunden, so getan, als hätte Paris ihn verhindert, und sich selbst dafür beglückwünscht, die Menschheit gerettet zu haben.

Die Welt war nie auf dem Weg zu RCP8.5. Paris hat die Emissionen nicht verändert.

Lügen.

Climate Intelligence (Clintel) is an independent foundation informing people about climate change and climate policies.

Dieser Beitrag erschien erstmals bei Electroverse Substack.

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE.

SHARE THIS ARTICLE:

Subscribe to our newsletter

Subscribe to our newsletter

Climate Intelligence Clintel

more news

China’s Massive Coal-to-Liquids Expansion

In this article, Australian science writer Jo Nova examines China’s rapidly expanding coal-to-chemicals and coal-to-liquids industry. While much of the West focuses on phasing out fossil fuels, China is quietly transforming coal into fuels, plastics and fertilizers at massive scale—raising important questions about energy security and global climate policy.

March 28, 2026|Categories: News|Tags: , , , , |

New Ice Core Study Finds No Clear CO₂–Temperature Link

New research from ancient Antarctic ice cores is challenging long-held assumptions about the role of carbon dioxide in Earth’s climate history. Evidence suggests that CO₂ and methane levels remained remarkably stable over millions of years—even as the planet experienced dramatic temperature shifts. These findings raise fresh questions about the extent to which greenhouse gases alone can explain past and present climate change.

BlackRock CEO Abandons Climate Delusion for Investor Needs

BlackRock CEO Larry Fink has publicly shifted toward what he calls energy pragmatism, admitting that society now demands a balanced approach to meeting power needs rather than adherence to rigid climate agendas. This could be a pivotal moment for global energy policy, as one of the planet's most powerful financial players steps back from decades of ill-advised “green” mandates.

March 26, 2026|Categories: News|Tags: , , , , |
By |2025-11-25T12:17:54+01:00November 25, 2025|Comments Off on Bei COP30 wird gelogen, um dessen Existenz zu rechtfertigen
Go to Top