Deutschlands Gaskrise eskaliert: Gasspeicher mitten im Winter fast leer
Deutschland steuert auf eine ernsthafte Gaskrise zu, da die Speicherstände mitten im Winter stark sinken und einige Anlagen fast leer sind. Während Haushalte noch geschützt sind, sieht sich die Industrie wachsenden Risiken ausgesetzt, während die Regierung weitgehend schweigt.
Deutschlands Umstellung auf grüne Energie hat sich zu einem echten Albtraum entwickelt. Es ist mitten im Winter, und schon ist das erste Heizgasspeicherlager in Deutschland fast leer, nämlich nur noch zu 6 % gefüllt! Deutschland muss verzweifelt auf ein warmes Februarwunder hoffen, wenn das Land eine Energiekatastrophe und den Ausnahmezustand vermeiden will.
Derzeit besteht keine Gefahr für Privathaushalte, da deren Versorgung gesichert ist. Die Risiken bestehen jedoch für die Industrie. Sollten die Speicherstände auf ein noch gefährlicheres Niveau sinken, wäre die energieintensive Industrie gezwungen, den Betrieb einzustellen – ein Schritt, der die ohnehin schon angeschlagene deutsche Wirtschaft weiter schwächen würde.
Bayerische Gasspeicherstände auf kritischem Tiefstand
Nirgendwo ist die Lage so kritisch wie im südlichen Bundesland Bayern. Apollo News beschreibt [auf Deutsch!] eine besorgniserregende Situation in Bezug auf die bayerischen Erdgasspeicher, deren Füllstände derzeit deutlich unter den gesetzlichen Anforderungen liegen.
Während die Bundesregierung für die bayerischen Speicher (aufgrund ihrer strategischen Bedeutung für Süddeutschland) einen Füllstand von 40 % bis zum 1. Februar vorschreibt, liegt der tatsächliche Durchschnitt in Bayern derzeit bei nur 25 %.
Nur zu 6% gefüllt – also praktisch leer!
Besonders dramatisch ist die Lage am Speicherstandort Wolfersberg, der zu weniger als 6 % gefüllt und damit praktisch leer ist. Auch andere Standorte wie Inzenham-West (unter 19 %) und Bayerns größte Anlage Breitbrunn (ca. 20 %) liegen weit unter dem Zielwert.
Deutschlandweit sinkt der Füllstand unter 38 %
In ganz Deutschland ist die Lage kaum besser. Der Gesamtfüllstand der Speicher ist unter 38 % gefallen. Laut dem „Erdgas-Notfallplan” werden Füllstände unter 40 % offiziell als „kritisch” eingestuft. Dennoch schweigen die deutsche Regierung und die Medien weiterhin zu diesem Thema, was nur Verschwörungstheorien Vorschub leistet. Es gibt Berichte, dass die Regierung die Aktualisierung der Speicherfüllstände eingestellt hat.
Industriezentren stehen vor Stilllegungen
Da sich die größten Speicheranlagen Deutschlands im Norden (Niedersachsen/Nordrhein-Westfalen) befinden, sind die Standorte in Oberbayern (die etwa ein Achtel der Gesamtkapazität ausmachen) für die Versorgung der Industriezentren in Süddeutschland von entscheidender Bedeutung.
Im benachbarten Österreich sind die Speicherstände mit etwa 50 % weiterhin deutlich höher.
Dieser Artikel wurde zuvor auf notrickszone.com veröffentlicht.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE.
more news
AI accurately reconstructs temperatures across Antarctica
Artificial intelligence is increasingly being applied in climate science, with mixed results so far. A new study, however, suggests that deep learning can successfully reconstruct Antarctic surface temperatures despite limited observational data. By combining sparse measurements with reanalysis datasets, the researchers claim to achieve high accuracy—offering new insights into long-term temperature trends across the continent.
Clintel President Václav Klaus warns: “No radical change in Europe in the near future”
We must not be naïve optimists about climate policy and should not overestimate the recent positive signals, like those from President Trump. This is the view of Clintel President Václav Klaus: “Nothing has changed in the European Union. We, with a background in the social sciences, cannot imagine that any radical change will take place in Europe in the near future.” Klaus made these remarks in his speech at the annual meeting of the Norwegian Klimarealistene in Oslo on March 15.
New study finds low CO2-sensitivity again
A new paper by Frank Stefani compares solar variability and CO₂ emissions as drivers of global sea surface temperatures. Using the solar aa geomagnetic index alongside CO₂ data, the study estimates a transient climate response (TCR) of about 1.1–1.4 K, near the lower end of the IPCC range. The results align closely with other observation-based estimates and highlight the continuing scientific debate about the relative roles of solar activity and greenhouse gases in recent climate change.






