Der Präsident von Clintel Václav Klaus: „Wir sind produktive und rationale Skeptiker”
Mit dem Eintritt von Clintel in eine neue Ära unter der Führung von Václav Klaus stellt dessen Antrittsrede die Grundlagen der Ideologie der globalen Erwärmung infrage und fordert ein erneutes Bekenntnis zu einer rationalen, evidenzbasierten Klimadebatte.
In einem entscheidenden Moment für die globale Debatte über Klimawissenschaft und -politik hat Václav Klaus, der neu gewählte Präsident von Clintel, seine erste Präsidialrede gehalten. Dieser zum Nachdenken anregende Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Die Ideologie der globalen Erwärmung: Clintels Beitrag zur internationalen Debatte” markiert den Beginn der zweiten Phase von Clintel, die auf der Grundlagenarbeit unseres Gründers und ersten Präsidenten Professor Guus Berkhout aufbaut.
Wie viele unserer Unterstützer wissen, wurde Clintel vor sechs Jahren gegründet, um ein Netzwerk von über 2.000 Wissenschaftlern, Experten und frei denkenden Personen weltweit zu fördern, welche die vorherrschenden Narrative zum vom Menschen verursachten Klimawandel hinterfragen. Unter der Leitung von Professor Berkhout, zusammen mit Direktor Marcel Crok und unserem engagierten Team, haben wir die Stimmen der Klimarealisten verstärkt und betont, dass die Klimawissenschaft auf strenger, selbstkritischer Forschung basieren sollte und nicht auf unhinterfragten Glaubenssätzen.
Klaus, ein renommierter Ökonom, ehemaliger Präsident der Tschechischen Republik und langjähriger Kritiker des Umwelt-Alarmismus’, wurde im Dezember 2025 ausgewählt, um Clintel in die Zukunft zu führen. Seine Ansprache, verfasst während der Weihnachtszeit 2025, reflektiert den nachdenklichen Geist seines bahnbrechenden Buches „Blue Planet in Green Shackles” aus dem Jahr 2007, in dem er vor den ideologischen Fesseln der grünen Politik warnte.
In dieser neuen Ansprache bedankt sich Klaus bei unseren Gründern und Mitarbeitern und skizziert gleichzeitig einen mutigen Weg für Clintel.
Schlüsselpunkte aus der Antrittsrede
Klaus bekräftigt die Kernposition von Clintel: Es gibt keinen Klimanotstand. Er betont, dass wir von CLINTEL „keine Negativisten sind. Wir sind produktive und rational denkende Skeptiker”. Er kritisiert den Weltklimarat (IPCC) dafür, dass er ein „Wissensmonopol” fördert, welches die Rolle von CO₂ überbewertet und andere Klimafaktoren außer Acht lässt. Ausgehend von seiner wirtschaftswissenschaftlichen Expertise hebt er die Mängel der Klimamodelle hervor und vergleicht sie mit veralteten, vorwissenschaftlichen Ansätzen, die die Prinzipien des freien Marktes, der Knappheit und der rationalen Entscheidungsfindung ignorieren.
Die Rede verfolgt die Wurzeln des modernen Umweltschutzes bis zum Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome zurück und warnt vor dessen Entwicklung zu einer „säkularen Ideologie“, die die Freiheit mehr bedroht als das Klima selbst. Klaus weist auf die zerstörerischen Auswirkungen von Maßnahmen wie dem Green Deal der Europäischen Union und dem Vorstoß für Netto-Null-Emissionen hin, die seiner Meinung nach unrealistische Kosten ohne proportionale Vorteile verursachen.
Mit Blick auf die Zukunft stellt Klaus grundlegende Fragen zur Verantwortung des Menschen für Temperaturveränderungen und zur Wirksamkeit von Klimaschutzmaßnahmen. Er schlägt fünf Schlüsselbereiche vor, auf die sich Clintel konzentrieren sollte:
- Neubewertung von Klimadaten und Interpretationen.
- Infragestellung der Vorstellung, dass „die Wissenschaft sich einig ist“.
- Kritik an den Grenzen aktueller Klimamodelle.
- Anwendung wirtschaftlicher Analysen auf grüne Politik und deren Folgen.
- Aufdeckung des Klima-Alarmismus’ als ideologisches Konstrukt und nicht als reine Wissenschaft.
Klaus betont, dass Clintel keine Gruppe von „Negativisten“ ist, sondern rationale Skeptiker, die sich für eine produktive Debatte einsetzen. Er ruft unser Netzwerk dazu auf, in einer Zeit, in der die Wissenschaft zunehmend politisiert wird, die kollektive Weisheit zu nutzen.
Aufruf zum Handeln
Diese Ansprache ist ein Aufruf an alle, denen Wahrheit wichtiger ist als Dogmen. Klaus schließt mit einem Zitat aus seinem früheren Werk: „Was ist gefährdet, das Klima oder die Freiheit?“ Wir laden alle Clintel-Mitglieder, Unterstützer und interessierte Leser ein, sich mit dem vollständigen Text auseinanderzusetzen, der hier auf unserer Website verfügbar ist. Beteiligen Sie sich an der Diskussion: Teilen Sie Ihre Gedanken mit oder werden Sie Teil unseres globalen Netzwerks. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Klimadiskussionen auf Fakten und offener Forschung basieren.
Wenn Sie eine der fünf von Präsident Klaus aufgeworfenen Fragen in einem Artikel oder Essay behandeln möchten, wenden Sie sich bitte an Marcel Crok unter marcel.crok@clintel.org.
Václav Klaus is an economist, author, and statesman whose critiques of environmentalism have influenced international debate for decades. He is founder and director of the Václav Klaus Institute in Prague.
Übersetzt von Christian Freuer
more news
China cooks the carbon accounting books by 400 million tons
China treats us like mugs and we cheer it on, says Jo Nova. Almost no one cares that the largest emitter on Earth has gaping holes in its CO2-numbers.
Why Aren’t Democrats Fighting Back? Morano on Turning Point in U.S. Climate Politics
Democrats and American environmental groups have grown strangely quiet on climate, says Marc Morano in a recent podcast with Tom Nelson. “It’s the complete and total collapse of everything we’ve covered over the last two decades of the climate movement.”
Dutch Climate ‘Hero’ Donald Pols Had Far-Right Past; Friends of the Earth Knew
Donald Pols was one of the most recognisable figures in the Dutch environmental movement. In 2021, he achieved a landmark victory when a Dutch court ruled that Shell must accelerate its emissions reductions. Following his highly controversial move to Tata Steel last month, it has now emerged that Pols was chairman of the Afrikaner Student Front (ASF) during his youth—a far-right student organisation that opposed the dismantling of apartheid. Friends of the Earth Netherlands, his former employer, has been aware of this part of his past for at least five years.






