Das Wetter wird nicht schlimmer. Die Rechtsklagen schon…

Laut Angela Wheeler könnte der jüngste Bericht der Nationalen Akademie der Wissenschaften (NAS) eine Welle kostspieliger neuer Klagen und erzwungener Vergleiche auslösen, die auf theoretischen Annahmen statt auf beobachtbaren Beweisen beruhen.

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Bild mit KI erstellt

Angela Wheeler
Datum: 9. August 2026

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Anstatt einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang zwischen extremen Wetterereignissen und dem Klimawandel präsentierte ein kürzlich von den Nationalen Akademien der Wissenschaften (NAS) veranstaltetes Webinar einen 253-seitigen Bericht, der die abgedroschene Behauptung untermauern sollte, dass Emissionen von Kohlendioxid (CO2) eine Klimakrise auslösen.

Die einstündige Präsentation war wissenschaftlich ebenso dürftig wie die Selbstbeweihräucherung überschwenglich. Der zuständige NAS-Ausschuss habe, so wurde uns mitgeteilt, „hervorragende Arbeit“ geleistet, einen Bericht aus dem Jahr 2016 verbessert und benötige nun mehr Mittel und theoretische Modelle. Es gab keine datengestützte Untersuchung, ob CO₂ aus menschlichen Aktivitäten die Häufigkeit oder Schwere von Extremwetterereignissen beeinflusst. Der Bericht geht einfach von einem Zusammenhang aus und baut darauf auf.

Der Ausschussvorsitzende James W. Hurrell legte keine gegenteiligen Beweise vor. Das Webinar ignorierte den Rückgang der Hurrikanaktivität, die Rekordhitze der 1930er Jahre sowie Forstwirtschaftspraktiken, die die Brennstoffmenge erhöhen, natürliche Brände unterdrücken und zu verheerenden Waldbränden führen.

Es fehlte an historischer Perspektive. Unüberzeugend war Hurrells Behauptung, der Bezos Earth Fund und andere klimafreundliche Gruppen, die das Komitee finanzierten, hätten keinen Einfluss gehabt.

Konsens

Der Bericht beruft sich wiederholt auf den „Konsens“ und den starken Anstieg von Attributionsstudien, die versuchen, Wetterextreme mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen. Die Vielzahl dieser Studien scheint jedoch eher auf die Verfügbarkeit von Fördermitteln als auf die Offenbarung stärkerer Beweise zurückzuführen zu sein; Geld spielt dabei eine entscheidende Rolle bei der Konsensbildung.

Die Voreingenommenheit des Komitees gegenüber der gängigen Erzählung einer Klimakrise wird in einem kürzlich erschienenen Artikel in „The Conversation“ deutlich, in dem Mitglieder „Fortschritte bei Wetter- und Klimadaten, Klimamodellen und Attributionsmethoden“ feierten, die es Forschern ermöglichen, das heutige Wetter mit einer theoretischen Welt „ohne erhöhte Treibhausgase“ zu vergleichen. Die Annahme ist, dass CO₂ das Wetter verschlechtert hat, und die Forscher müssen nur noch das Ausmaß dieser Verschlechterung bestimmen.

In der Tradition der sogenannten Klimawissenschaft schlossen die Zusammensetzung des Komitees und seines Forschungsteams unabhängige Stimmen wie William Happer, Richard Lindzen, Steve Koonin, Roger Pielke Jr. und Judith Curry aus. Die Repräsentation war stark von der klimaorthodoxen Linie der akademischen Welt geprägt, wobei Columbia, Yale und Oxford zu den prominentesten Vertretern zählten.

Es fehlte jeglicher Bezug zu Forschungsergebnissen wie denen der NAS-Mitglieder Happer und Lindzen, deren 2025 veröffentlichte Studie die atmosphärisch-physikalischen Grundlagen des relativ geringen Erwärmungspotenzials von CO₂ detailliert beschreibt. Laut ihrer Forschung ist das Gas so wirkungslos, dass eine Reduzierung der Emissionen auf, die von Alarmisten prognostizierten Werte, zu Temperaturänderungen führen würde, die zu gering wären, um sie zu messen oder zu spüren.

Ein Jahrhundert der Beobachtung bestätigt, dass Hitzewellen, Hurrikane, Dürren und Waldbrände keine signifikanten langfristigen Trends aufweisen, die mit dem Anstieg des CO₂-Gehalts zusammenhängen. Viele dieser Phänomene erreichten ihren Höhepunkt in den 1930er Jahren oder sind rückläufig. Andererseits würde eine Verdopplung des atmosphärischen CO₂-Gehalts die weltweite Nahrungsmittelversorgung aufgrund des Düngeeffekts um etwa 40 % erhöhen.

Kurz gesagt: Die auf Daten basierende Physik von Happer und Lindzen macht die im Bericht vertretene Annahme, dass schlechtes Wetter auf ein nützliches Gas zurückzuführen sei, wissenschaftlich unhaltbar.

Untergangspropheten

Ungeachtet dessen und zahlreicher weiterer Beweise, die den Untergangspropheten widersprechen, versucht Kapitel 5 des Berichts, die Schäden durch den „Klimawandel“ zu beziffern, und erörtert sogar rechtliche Anwendungen. Indem der Bericht die Schadenszahlen und „kontrafaktische“ Modellrechnungen – die sich vorstellen, wie mild das Wetter ohne menschlichen Einfluss gewesen wäre – als maßgeblich bezeichnet, liefert er Klimaklägern eine fertige Grundlage für Klagen und Vergleichsforderungen.

Hurrell merkte an, dass dies die erste Initiative der NAS sei, die sowohl extreme Wetterereignisse dem Klimawandel zuschreibt als auch Schadensersatzansprüche festlegt. Die Arbeit zielt eindeutig darauf ab, das Versäumnis von Anwälten zu korrigieren, CO₂-Emissionen mit Schäden in Verbindung zu bringen und Energieunternehmen teuer dafür zahlen zu lassen. Es handelt sich hierbei um Pseudowissenschaft, um Klägern den sogenannten Kausalitätsbeweis und die finanziellen Ansprüche zu liefern, die Richter wiederholt als fehlend bemängelt haben, als sie Klagen abwiesen.

Der NAS-Bericht könnte eine Welle kostspieliger neuer Klagen und erzwungener Vergleiche auslösen, die auf theoretischen Annahmen statt auf beobachtbaren Beweisen beruhen, öffentliche und private Ressourcen erschöpfen und die wissenschaftliche Legitimität der NAS weiter ins Lächerliche ziehen.

Noch wichtiger ist vielleicht, dass die nationalen Akademien durch die Übernahme der Rolle des Rechtsbeistands für einen fingierten Klimanotstand das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft weiter untergraben.

Dieser Kommentar wurde erstmals am 6. August 2026 im Washington Examiner veröffentlicht.

Angela Wheeler ist Geschäftsführerin der CO2 Koalition in Fairfax, Virginia. Sie schloss ihr Studium an der Emporia State University in Kansas mit Auszeichnung ab, wo sie Kommunikationswissenschaften mit zusätzlichen Kursen in Biologie und Vormedizin studierte.

Übersetzung: Eric Vieira

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By |2026-08-08T18:59:30+02:00August 9, 2026|Comments Off on Das Wetter wird nicht schlimmer. Die Rechtsklagen schon…
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