Der Klimakult wird irgendwann enden

In fünfzig Jahren werden wissenschaftliche Abhandlungen über den einst herrschenden Klimawahnsinn verfasst werden, schreibt William Happer in einem neuen Buch. „Der Klima-Unsinn wird irgendwann ein Ende haben und auf dem Müllhaufen der Geschichte landen, wo er hingehört. Doch je länger dieser Kult anhält, desto größer wird der Schaden.“

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The Climate Cult Will Eventually End, Says William Happer

William Happer
Datum: 16. Juni 2026

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Im Folgenden finden Sie einen Auszug aus „Canary in a Climate World: Climate Realism vs. the Net Zero Myth“, einem neu erschienenen Buch, das 38 Klimaforscher aus Wissenschaft, Klimatologie, Geologie, Ingenieurwesen, Wirtschaft, Medizin, Recht, Journalismus, Politik und unabhängiger Forschung vereint.  Das folgende Kapitel des Physikprofessors aus Princeton William Happer ist einer von vielen anregenden Beiträgen, die sich mit Klimawissenschaft, Energiepolitik, Netto-Null-Emissionen und der breiteren Klimadebatte auseinandersetzen.  „Canary in a Climate World“ bietet faszinierende Essays, wissenschaftliche Diskussionen, investigative Analysen und inspirierende Perspektiven und ist hier auf Amazon erhältlich.

In fünfzig Jahren werden wissenschaftliche Abhandlungen über den Klimawahnsinn verfasst werden, der zur Zeit der Entstehung dieser Kanariengesänge herrschte. Ich hoffe, die Lieder werden den Zeitgeist dieser bizarren Epoche in der Geschichte menschlicher Torheit verdeutlichen.

Dschingis Khan

Viele Menschen mit unzureichenden wissenschaftlichen Kenntnissen sind überzeugt, dass die Erde durch die vom Menschen verursachte globale Erwärmung in tödlicher Gefahr schwebt. Wäre die Erde tatsächlich so stark durch den Menschen bedroht, wären alle Maßnahmen zu ihrem Schutz gerechtfertigt. Einige Extremisten schlagen vor, die acht Milliarden Menschen umfassende Weltbevölkerung auf maximal eine Milliarde zu reduzieren. Wie dies geschehen soll, ist bisher unklar geblieben. Dschingis Khan machte im 13. Jahrhundert mit dem Massaker an rund 40 Millionen Menschen einen guten Anfang. In unserer Zeit äußerte Prinz Philip, der Vater von König Karl III. von Großbritannien: „Wenn ich wiedergeboren würde, wünschte ich mir, als tödliches Virus auf die Erde zurückzukehren, um die Weltbevölkerung zu dezimieren.“

Der Klimaalarmismus unserer Zeit ist eine verhängnisvolle Allianz aus ignorantem Fanatismus, wie dem oben erwähnten, und Opportunismus: der Gier nach Macht, Ruhm und Reichtum. Wie alle fanatischen Bewegungen richtet auch der Klimaalarmismus großen Kollateralschaden an, insbesondere für das Ansehen meines eigenen Berufsstandes, der Wissenschaft. Großzügige Forschungsgelder von Regierungen und privaten Stiftungen haben eine neue Disziplin, die „Klimawissenschaft“, hervorgebracht. Traditionelle, strenge Disziplinen wie Atmosphärenphysik, Atmosphärenchemie, Meteorologie oder Paläontologie nutzten die Gunst der Stunde und benannten sich in „Zentrum zur Rettung des Planeten“ um. Sie wurden großzügig mit Forschungsgeldern, neuen Laboren, Professuren, der Aufnahme in wissenschaftliche Gesellschaften, Preisen und anderen Zeichen der Anerkennung belohnt.

Parteilinie

Diese großzügige Unterstützung war an Bedingungen geknüpft. Wer in seinen Forschungen nicht nachwies, dass der Planet gerettet werden müsse, wurde aus dem Kreis der Auserwählten ausgeschlossen. Viele angesehene Wissenschaftler äußerten keine Zweifel an der offiziellen Linie. Doch einige wenige weigerten sich, diese neue „Wissenschaft durch Konsens“ zu akzeptieren, und hielten am traditionellen Kriterium fest: Die Gültigkeit einer wissenschaftlichen Theorie bemisst sich daran, wie gut ihre Vorhersagen mit allen verfügbaren Beobachtungen übereinstimmen und wie erfolgreich sie bisher unbeobachtete Phänomene vorhersagt. Karl Popper brachte es lakonisch und treffend auf den Punkt: „Man kann all dies zusammenfassen, indem man sagt, dass das Kriterium für den wissenschaftlichen Status einer Theorie ihre Falsifizierbarkeit, Widerlegbarkeit oder Überprüfbarkeit ist.“ Gemessen an diesem Kriterium ist der Klimaalarmismus keine wissenschaftliche Theorie, da er viele alarmierende Vorhersagen getroffen hat, von denen sich keine als wahr erwiesen hat. Vielmehr ähnelt der Klimaalarmismus der Astrologie oder der Cargo-Kult-Wissenschaft, die Richard Feynman so anschaulich beschrieben hat.

Der Klimaalarmismus basiert auf dem Dogma, dass Kohlendioxid den Klimakreislauf der Erde steuert. Dieses Dogma ist falsch, doch aufgrund fanatischer Propaganda über ein halbes Jahrhundert hinweg ist es heute genauso weit verbreitet wie das geozentrische Weltbild zu Giordano Brunos Zeiten. Im Jahr 1600 ließ Papst Clemens VIII., der Stellvertreter der Kirche Christi des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, Bruno wegen der Verbreitung des Heliozentrismus und anderer als ketzerisch geltender Ideen lebendig verbrennen. Knapp 50 Jahre später entging Galileo Galilei nur knapp dem gleichen Schicksal, indem er seine ketzerische Lehre vom Heliozentrismus – der besagt, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt – widerrief. Galileo, der Erfinder des Teleskops, wusste aus direkter Beobachtung genau, dass sich Planeten um die Sonne und Planetenmonde um die Planeten bewegen. Angeblich murmelte er „eppur si muove“ (und doch bewegt es sich), als Freunde, erleichtert über seinen Freispruch, ihn eilig von der Inquisition wegbrachten, bevor er in weitere Schwierigkeiten geraten konnte.

Viele der Liedermacher dieser Sammlung, insbesondere jene aus der akademischen Welt, werden sich daran erinnern, Zielscheibe fanatischen Hasses gewesen zu sein, ähnlich dem, den Bruno und Galileo erlebten, weil sie behaupteten, Kohlendioxid sei nicht der entscheidende Faktor für das Klima.

Dogma

Das Dogma, CO₂ sei der entscheidende Faktor für das Erdklima, klingt plausibel. Ebenso schien den ptolemäischen Astronomen eine unbewegliche Erde, um die sich Himmelskörper drehen, selbstverständlich. CO₂ ist ein Treibhausgas, also ein Gas, das für kurzwelliges, sichtbares und nahes sichtbares Sonnenlicht nahezu transparent ist, aber für die langwellige Infrarotstrahlung, die überschüssige Wärme von der Erde in die Kälte des Weltraums abgibt, teilweise undurchlässig ist. Treibhausgase behindern die Erwärmung der Erde durch Sonnenlicht kaum, absorbieren und emittieren jedoch thermische Infrarotstrahlung bereitwillig. Dadurch wird es der Erde erschwert, Wärmestrahlung direkt von ihrer Oberfläche in den Weltraum abzugeben, und es sind höhere Temperaturen erforderlich, um die Wärme abzuführen, als es ohne Treibhausgase in der Atmosphäre der Fall wäre.

Das wichtigste Treibhausgas ist jedoch Wasserdampf (H₂O), nicht CO₂. Berücksichtigt man die Auswirkungen von Wolken, hat Wasser in all seinen Aggregatzuständen – gasförmig, flüssig und fest – einen wesentlich größeren Einfluss auf den Strahlungstransport von Wärme als CO₂. Und der Strahlungstransport ist nur ein Teil dessen, was das Erdklima bestimmt. Enorme Wärmemengen werden durch Luft- und Meeresströmungen von den Tropen, wo die Sonneneinstrahlung am stärksten absorbiert wird, zu den Polarregionen transportiert, wo deutlich mehr Wärmestrahlung ins Weltall abgegeben wird, als von der Sonne absorbiert wird.

Tatsächlich lässt sich das Erdklima nicht mit einem einzigen Regler steuern, und alle theoretischen und empirischen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass CO₂ ein relativ unbedeutender Faktor ist. Die wichtigsten Einflussfaktoren auf das Erdklima sind Sonne und Wolkenbedeckung. Weder Sonne noch Wolken sind so gut verstanden, wie sie sein sollten. Unser Verständnis wurde durch die einseitige Fokussierung auf Treibhausgase um mindestens 50 Jahre zurückgeworfen.

Ironie

Eine besondere Ironie der Verteufelung von CO₂ besteht darin, dass steigende CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre dem Leben auf der Erde zugutekommen. Satellitenmessungen zeigen eine deutliche Begrünung der Erde, insbesondere in Trockengebieten, die auf den bereits erfolgten moderaten Anstieg des CO₂-Gehalts zurückzuführen ist. CO₂ ist tatsächlich Pflanzennahrung und einer der drei Hauptbestandteile der Photosynthese: Sonnenlicht, Wassermoleküle (H₂O) und CO₂-Moleküle. Der höhere CO₂-Gehalt hat zu dem landwirtschaftlichen Überfluss beigetragen, der die letzten 50 Jahre geprägt hat.

Teile des Klimaalarm-Establishments haben sich zu Schutzgelderpressungs-Organisationen entwickelt. Laut Wikipedia:

Schutzgelderpressung ist eine Form der organisierten Kriminalität, die in der Regel von kriminellen Organisationen betrieben wird und bei der regelmäßige Zahlungen von Einzelpersonen oder Gruppen erzwungen werden, um im Gegenzug zuzusichern, ihnen keinen Schaden zuzufügen (oder sie angeblich zu „schützen“). Die Androhung von Gewalt kann indirekt ausgesprochen oder implizit erfolgen und Gewalt, Raub, Plünderung, Brandstiftung, Vandalismus usw. umfassen. Die Zahlungen werden als „Schutzgeld“ oder „Schutzgebühr“ bezeichnet.

Gerichte sind mit Klagen gegen Ölkonzerne überflutet, die angeblich seit Jahren wissentlich den Planeten zerstören, indem sie Kohle, Öl und Gas liefern. Dabei spielt es keine Rolle, dass diese fossilen Brennstoffe die wohlhabendste Wirtschaft der Weltgeschichte ermöglicht haben und der Durchschnittsbürger heute einen Lebensstil wie der Adel vergangener Jahrhunderte führt.

Schutzgelderpressung

Nicht nur Unternehmen, sondern jeder Bürger der Welt wird bedrängt, für den Schutz vor der nichtexistierenden Bedrohung durch den vom Menschen verursachten Klimawandel zu zahlen. Prozessanwälte, gutbezahlte Sachverständige, skrupellose Massenmedien und viele andere Mitläufer profitieren von diesem Betrug oder hoffen, davon zu profitieren.

Die enormen Forschungsgelder, die gefügigen Wissenschaftlern zufließen, erschweren es, dem Mythos vom bedrohten Planeten entgegenzutreten. Jeder Wissenschaftler, der sich gegen den Unsinn über die angebliche Klimabedrohung ausspricht, wird wie Dr. Thomas Stockmann in Ibsens Drama „Ein Volksfeind“ behandelt. Anstatt für die Entdeckung, dass das Wasser des beliebten Kurortes seiner Stadt mit tödlichen Krankheitserregern verseucht ist, gedankt zu werden, werden Dr. Stockmann und seine Familie von den meisten Einwohnern, die mit der Vermarktung der vermeintlichen gesundheitlichen Vorteile des Kurortes gutes Geld verdienen, aufs Schärfste gemieden.

Der Klimawahn wird irgendwann ein Ende haben und auf dem Müllhaufen der Geschichte landen, wo er hingehört. Doch je länger dieser Kult anhält, desto größer wird der Schaden. Wir sollten alle unser Möglichstes tun, um diesem Irrsinn so schnell wie möglich ein Ende zu setzen.

Dieser Artikel wurde erstmals am 13. Juni 2026 auf The Daily Sceptic veröffentlicht.

Professor William Happer ist emeritierter Cyrus Fogg Brackett Professor für Physik an der Princeton University und ein angesehener Physiker, dessen Forschungsschwerpunkte Atomphysik, Optik und Atmosphärenwissenschaft umfassen. Er ist Mitglied der US-amerikanischen National Academy of Sciences und der American Academy of Arts and Sciences sowie Fellow der American Physical Society und der American Association for the Advancement of Science.

Übersetzung: Eric Vieira

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By |2026-06-15T19:19:32+02:00June 16, 2026|Comments Off on Der Klimakult wird irgendwann enden
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