Das arktische Meereis im Spätsommer ist seit 20 Jahren stabil!
Warum sind die Klimaaktivisten jetzt so weit draußen in Nepal unterwegs? Der Grund dafür ist, dass es anderswo kaum Wetterereignisse gibt, die die alarmistische Klimaerzählung stützen würden – nicht einmal in der Arktis, sagt Pierre Gosselin.
Normalerweise findet man um diese Jahreszeit Klimaaktivisten, die im Atlantikbecken Hurrikane jagen oder hoch oben in der Arktis Weltuntergangswarnungen ausstoßen.
Seltsamerweise sind die Alarmisten seit vielen Jahren aus der Nordpolregion verschwunden. Al Gores Warnung (unter Berufung auf Experten) vor einer eisfreien Arktis bis 2013 hat sich nicht bewahrheitet. Hier die Ausdehnung des arktischen Meereises vom 27. August seit 1990:
Grafik von NTZ. Datenquelle: Meereisportal
Die Daten zeigen, dass das arktische Meereis im Spätsommer in den letzten zwei Jahrzehnten stabil geblieben ist!
Der Trendrückgang nach 2007 beträgt lediglich –0,01 Millionen km²/Jahr, eine deutliche Verlangsamung im Vergleich zu der rasanten Verlustrate von –0,105 Millionen km² pro Jahr, die zwischen 1990 und 2006 beobachtet wurde. Kurz gesagt: Das arktische Meereisminimum im Spätsommer ist seit 20 Jahren stabil!
Niedrigste Brandfläche in Europa
Und trotz all der Panikmache der Medien über Europas heißen und trockenen Sommer und die wütenden Waldbrände, zeigen die Daten für das Jahr 2026 sehr ruhige und ermutigende Bedingungen hinsichtlich der verbrannten Fläche in Europa:
QuellQuelle: GWIS
Tatsächlich ist die verbrannte Fläche in Europa in diesem Sommer auf einem Rekordtief geblieben und wird voraussichtlich auch weiterhin deutlich unter dem Normalwert liegen, da erneut Regenfälle über Europa ziehen. Das sind unbequeme Nachrichten für Klimaaktivisten.
Geringe Zyklonaktivität im Atlantik in diesem Jahr
Auch die Hurrikansaison spielt nicht mit.
Die nächste Grafik zeigt den Vergleich der Atlantischen Akkumulationsenergie (ACE) für 2026 – die angibt, wie häufig und stark Hurrikane aufgetreten sind – mit historischen Durchschnittswerten und bemerkenswerten El-Niño-Analogjahren bis Ende August.
Diagramm von NTZ. Quelle: https://tropical.atmos.colostate.edu/Realtime/index.php?loc=northatlantic
Die Energie atlantischer Zyklonen betrug im Jahr 2026 nur 11 % der normalen Aktivität.
Jetzt wissen Sie, warum die Klimaschützer alle nach Nepal gefahren sind.
Übersetzung: Eric Vieira
Der Artikel, den Sie soeben gelesen haben, wurde durch unsere Spender ermöglicht.
Clintel veröffentlicht täglich Artikel zu Klima, Energie und Wissenschaft. Wir übersetzen und verbreiten außerdem internationale Analysen in verschiedenen Sprachen, produzieren Videos, veröffentlichen Berichte und organisieren Konferenzen und Veranstaltungen weltweit.
Wir erhalten keine staatlichen Fördermittel und sind vollständig auf die Unterstützung unserer Spender angewiesen. Ihre Unterstützung hilft uns, unabhängige Forschung zu fördern und zu einer offeneren und ausgewogeneren Debatte über Klima- und Energiefragen beizutragen.
Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen? Wählen Sie die Option, die am besten zu Ihnen passt:
- Werden Sie Freund von Clintel – unterstützen Sie uns mit einem jährlichen Beitrag
- Richten Sie eine regelmäßige Spende ein – leisten Sie fortlaufende Unterstützung und helfen Sie uns bei der Planung
- Spenden Sie einmalig – jeder Beitrag hilft
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
more news
“Humanity Needs to Pay Attention to the Laws of Physics”
In a recent podcast hosted by Tom Nelson, British engineer and former entrepreneur Ed Hoskins presented a detailed critique of Europe’s transition to renewable energy. His central message is that energy policy should be based on measurable performance and engineering calculations rather than political promises.
Climate Lawfare Cannot Rewrite Energy History
Michigan sued the industry that powered its own prosperity, but failed. The U.S. Justice Department, that has spent the past year fighting a nationwide wave of climate suits, commented: “This dismissal should make states rethink the use of lawfare to enact climate change policy.”
Theo Wolters at EIKE Conference: “Nobody knows how the climate works”
Dutch engineer, entrepreneur and climate researcher Theo Wolters used his presentation at the EIKE Conference to challenge one of the central assumptions underlying current climate policy: that science has conclusively established that human CO2 emissions are responsible for the recent global warming and that this warming is potentially catastrophic.









